Schwierige Klavierstücke gibt es viele. Wir stellen dir fünf Stücke vor, die so anspruchsvoll sind, dass sie zeitweise als unspielbar galten. Noch heute fordern sie von Pianisten Fertigkeiten, die man durch Üben allein nicht erlangen kann.
Gründer und Klavierlehrer
Du suchst nach einem Digitalpiano, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, sondern wie ein echtes Instrument? Dann bist du beim Kawai CN 201 genau richtig. Als Nachfolger des beliebten CN-29 tritt es in große Fußstapfen.
In diesem Testbericht schauen wir uns ganz genau an, ob das Spielgefühl und das Klangverhalten wirklich so "amtlich" sind, wie der erste Eindruck vermuten lässt. Ist dieses Instrument die richtige Wahl, um Klavier zu lernen? Finden wir es heraus!
Inhaltsverzeichnis
Grundsätzlich: Das Kawai CN 201 ist ein Digitalpiano der gehobenen Einsteiger- bis Mittelklasse und der direkte Nachfolger des Erfolgsmodells CN-29.
Wichtig: Es punktet mit der hochwertigen "Responsive Hammer III" Tastatur, Ivory Touch-Oberfläche und einer Druckpunktsimulation für authentisches Spielgefühl.
Tipp: Nutze unbedingt die Bluetooth-Funktion, um Sounds visuell zu steuern und den "Virtual Technician" einfach zu bedienen.
Schon beim ersten Anspielen fällt auf: Das Kawai CN 201 klingt und fühlt sich an wie ein deutlich teureres Klavier. Es wirkt sehr ordentlich verarbeitet und bietet sofort eine Dynamik, die Spaß macht. Hier sind feine Abstufungen möglich, die auch ambitionierte Spieler zufriedenstellen. Wir würden es als klassisches Instrument für das gehobene Einsteiger-Level bezeichnen.
Unsere Bewertung auf einen Blick:
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Du möchtest das Kawai CN 201 selbst erleben? Hier findest du das Instrument beim Händler unseres Vertrauens:
Kawai ist ein traditioneller Klavierbauer – und das spürt man sofort bei der Tastatur. Im Gegensatz zu günstigeren Modellen kommt hier die Ivory Touch Beschichtung zum Einsatz.
Was bringt dir das?
Schweiß-absorbierend: Auch wenn du (wie ich im Test) zu schwitzigen Händen neigst, hast du immer einen guten Grip.
Haptik: Die Oberfläche ist nicht rau, sondern ein echter "Handschmeichler" – glatt, aber griffig.
Druckpunktsimulation: Das CN 201 verfügt über ein 3-Sensorsystem. Du spürst einen leichten Widerstand (Druckpunkt), der das Auslösen des Tons bei sehr leisem Spiel (Pianissimo) extrem präzise macht.
Das Herzstück des Sounds ist das Sample des Shigeru Kawai SK-EX Konzertflügels. Das ist das Beste, was Kawai zu bieten hat. Im Kawai CN 201 Test überzeugt dieser Klang durch enorme Brillanz und Tiefe. Aber das ist nicht alles. Kawai bietet hier eine echte Variation:
SK-EX Concert Grand: Präsent in den Mitten, sehr transparent und fein austariert.
EX Concert Grand: Macht deutlich mehr Druck im Bass und wirkt noch strahlender.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Basis-Sounds ist deutlich hörbar und nicht nur eine marginale EQ-Änderung. Das gibt dir Flexibilität für verschiedene Musikstücke.
Wir haben das Piano mit den Diabelli-Variationen (Beethoven und Schubert) getestet, um die Dynamik zu prüfen. Das Ergebnis: Von zartem Pianissimo bis zum kräftigen Forte lässt sich alles wunderbar ausdrücken. Du brauchst keine speziellen Sound-Presets wechseln, um leise oder laut zu spielen – die Dynamik kommt rein aus deinen Fingern und der Technik des Pianos.
Neben den Flügeln gibt es natürlich auch Upright Pianos (Klavier). Kawai hat hier darauf verzichtet, den "Saloon-Sound" zu übertreiben. Es klingt natürlich und eignet sich hervorragend für Pop-Songs oder Stücke von Erik Satie. Auch die E-Pianos (z.B. Fender Rhodes) und Streicher (String Ensemble) klingen absolut "amtlich" und lassen sich im Dual-Mode wunderbar mit dem Klavier mischen.
Viele Testberichte konzentrieren sich rein auf Tasten und Klang, doch im Alltag ist ein anderes Feature Gold wert: Bluetooth Audio. Während man bei älteren Digitalpianos oft mit AUX-Kabeln hantieren muss, verbindet sich das Kawai CN 201 kabellos mit deinem Tablet oder Smartphone. Das bedeutet, das Piano fungiert als hochwertiger Bluetooth-Lautsprecher für dein mobiles Gerät.
Warum ist das genial für Apps wie music2me?
Stell dir vor: Du öffnest eine Video-Lektion auf dem Tablet. Anstatt den Sound quäkend aus den kleinen Tablet-Speakern zu hören, kommen die Stimme deines Klavierlehrers und die Begleitmusik direkt über die voluminösen Lautsprecher (oder deine Kopfhörer) des Kawai CN 201. Das Ganze wird perfekt mit deinem eigenen Klavierspiel abgemischt. Du hast keinen Kabelsalat und ein immersives Mittendrin-Gefühl, fast wie im echten Unterricht vor Ort.
Stell dir vor, du sitzt am Klavier und deine Finger gleiten mühelos über die Tasten, während du die Melodien spielst, die dein Herz berühren. Mit music2me lernst du Klavier in deinem eigenen Tempo – Schritt für Schritt mit einem System, das dich wirklich weiterbringt, egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener.
Über 400 Video-Lektionen & Noten zum Download
Interaktive Tools wie Skill Check & smarter Übungsmodus
Wöchentliche Live-Classes & persönlicher Lehrer-Support
Exklusive Discord-Community für Motivation & Austausch
Natürlich gibt es auch die hauseigenen Apps von Kawai (PianoRemote & PiaBookPlayer), um Klänge einzustellen oder Noten anzuzeigen. Doch im täglichen Üben ist die Möglichkeit, deine Lern-App nahtlos und drahtlos in das Instrument zu integrieren, der eigentliche "Gamechanger".
Oft wird das Kawai CN 201 im Set angeboten. Doch sind die Teile sinnvoll? Hier sind die zwei Must-Haves für den Start:
Die richtige Sitzbank
Vergiss den Küchenstuhl. Eine höhenverstellbare Klavierbank ist Pflicht für eine gesunde Haltung. Nur so kannst du die Sitzhöhe exakt anpassen, damit deine Unterarme waagerecht zu den Tasten liegen. Das beugt Rückenschmerzen vor und ist essentiell für eine saubere Technik.
Passende Kopfhörer
Für das lautlose Üben empfehlen wir geschlossene Over-Ear-Kopfhörer. Sie schirmen dich von der Umgebung ab und bringen den hochwertigen Pianosound voll zur Geltung. Wichtig: Achte auf ein langes Kabel (ca. 3 Meter), damit du genug Bewegungsfreiheit am Instrument hast und nicht "angeleint" bist.
Unsere Empfehlung: Ein Set nimmt dir die Suche ab und sorgt dafür, dass du ergonomisch und klanglich direkt richtig startest. Hier findest du die bei Thomann verfügbaren Bundles:
Noch unsicher beim Equipment? Was du sonst noch an Zubehör für dein Klavier benötigst, erfährst du in einem weiteren Magazinbeitrag.
Zusammenfassend ist das Kawai CN 201 ein absolut solides Digitalpiano. Es bringt alles mit, was du an Technik brauchst: Metronom, Layer-Funktion, Aufnahmefunktion und moderne Bluetooth-Features.
Es ist eine absolute Kaufempfehlung für den Klavierunterricht. Sowohl für Anfänger als auch für ambitionierte Hobbymusiker bietet es eine Tastatur und Klangqualität, die lange Freude bereiten und technisches Fortkommen nicht behindern, sondern fördern. Wer gerne Klavier spielt und Wert auf ein authentisches Gefühl legt, macht hier nichts falsch.
Technische Daten im Überblick
Feature | Details |
Tastatur | Responsive Hammer III (RH3) mit Ivory Touch & Druckpunkt |
Klangerzeugung | Progressive Harmonic Imaging (SK-EX & EX Samples) |
Polyphonie | 192 Stimmen (ausreichend für komplexe Stücke) |
Lautsprecher | 2 x 12 cm (2 x 20 Watt Leistung) |
Display | Hochauflösendes OLED-Display (128 x 128 Pixel) |
Gewicht | 43 kg |
Maße (B x T x H) | 136 x 40,5 x 86 cm |
Anschlüsse | 2x Kopfhörer, USB to Host, Bluetooth (Audio & MIDI) |
Das CN 201 bietet ein verbessertes Lautsprechersystem für klareren Klang, eine optimierte Geräuschdämpfung der Tastatur und neue Bluetooth-Audio-Funktionalitäten.
Nein, das interne Lautsprechersystem ist für Wohnzimmer und Übungsräume völlig ausreichend und liefert einen vollen Klang.
Ja, das Piano verfügt über zwei Kopfhöreranschlüsse. Dank der "Spatial Headphone Sound" Technologie (SHS) klingt es auch über Kopfhörer sehr räumlich und ermüdet die Ohren weniger.
Ja, das Kawai CN 201 ist üblicherweise in Schwarz matt, Weiß matt und Rosenholz erhältlich.
Die "Responsive Hammer III" Tastatur ist gewichtet, um ein echtes Klavier zu simulieren. Sie ist nicht "schwergängig" im negativen Sinn, sondern bietet den nötigen Widerstand für ausdrucksstarkes Spiel, ähnlich wie ein akustischer Flügel.
Schwierige Klavierstücke gibt es viele. Wir stellen dir fünf Stücke vor, die so anspruchsvoll sind, dass sie zeitweise als unspielbar galten. Noch heute fordern sie von Pianisten Fertigkeiten, die man durch Üben allein nicht erlangen kann.
Warum sich Dein Klavier verstimmt, wann das Klavierstimmen sinnvoll ist und ob Du das auch selbst machen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.
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