Playing chords is going well, but somehow your playing doesn't sound quite like a real song yet? The secret lies in the rhythm! A cool strumming pattern is the heart of any good guitar accompaniment. It transforms a simple chord progression into a catchy song that gets stuck in your head and makes your feet tap.
Don't worry, it's not magic. In this guide, we'll show you step by step how to learn simple and complex guitar strumming patterns. We'll start with the absolute basics and rock our way up together to techniques that will let you accompany your favourite pop and rock songs. Are you ready to get the rhythm in your fingers and finally get properly started with learning guitar?
The Essentials of Guitar Strumming Patterns at a Glance
Basically: A strumming pattern is a repeating rhythmic sequence of upstrokes and downstrokes that you use to accompany chords. It gives every song its unique character and groove.
Important: A relaxed, even movement in your wrist is crucial. Your hand should swing like a pendulum, even if you don't touch the strings sometimes (so-called "air strums").
Tip: Start slowly and use a metronome! Clean timing is more important than speed. Many free metronome apps are available for your smartphone.
What Exactly Is a Strumming Pattern?
Imagine you have a simple chord progression, for example, G major, C major, and D major. You could just strum each chord once and let it ring. That would be correct, but also quite boring.
A strumming pattern breathes life into the time between chord changes. It's a repeating accompaniment pattern created by a combination of downstrokes and upstrokes, giving the song its typical rhythm. Whether it's a gentle folk ballad, an upbeat pop song, or a driving rock track – the right strumming makes all the difference. Learning how to strum a guitar properly is key.
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The Basics: How to Read and Understand Strumming Patterns
To learn and write down strumming patterns, we need a common language. Don't worry, you don't have to become a sheet music pro. A few simple symbols and musical notations are enough.
Der Rhythmus für ein Anschlagmuster wird in Noten dargestellt. Dabei ist nur die Dauer einer Note wichtig, nicht ihre Tonhöhe. Die wichtigste Angabe für uns ist die Taktart, meist als Bruch (z.B. 4/4) am Anfang des Notensystems.
Ein 4/4-Takt, der in der Pop- und Rockmusik am häufigsten vorkommt, bedeutet: In jeden Takt passen vier Schläge, die jeweils den Wert einer Viertelnote haben. Du zählst also "1, 2, 3, 4", und dann beginnt der nächste Takt.
Wenn du tiefer in die Welt des Noten lesens einsteigen willst, dann schau dir mal unseren Beitrag dazu an.
Ein wichtiges Hilfsmittel, um das Tempo der Anschläge zu kontrollieren, ist ein Metronom, das dir durch ein Geräusch das Tempo vorgibt. Gemessen wird das Tempo in Beats per Minute (bpm), also Schläge pro Minute. Ein Tempo von 60 bpm entspricht dem Sekunden-Takt.
Tipp: Jeder, der sich mit dem Thema Rhythmus beschäftigt, sollte außerdem ein Metronom benutzen, es gibt sie oft auch als kostenlose App.
Aufschlag vs. Abschlag: Die Symbole
Jede Note in unserem Schlagmuster steht für einen Anschlag. Um die Richtung zu zeigen, verwenden wir zwei simple Symbole:
Abschlag (Downstroke): Ein Symbol, das wie ein kleines Quadrat ohne untere Linie aussieht (⊓). Du schlägst mit dem Plektrum von den tiefen zu den hohen Saiten (von oben nach unten).
Aufschlag (Upstroke): Ein V-förmiges Symbol (∨). Du schlägst von den hohen zu den tiefen Saiten (von unten nach oben).
Deine erstes Schlagmuster mit Achtelnoten
Nur mit Abschlägen wird es schnell monoton. Bringen wir mehr Bewegung ins Spiel! Dafür nutzen wir Achtelnoten. Eine Achtelnote ist genau halb so lang wie eine Viertelnote. In einen 4/4-Takt passen also acht Achtelnoten. Wir zählen sie so: "1 und 2 und 3 und 4 und". Dabei spielst du:
Auf den Zählzeiten (1, 2, 3, 4) einen Abschlag.
Auf dem "und" dazwischen einen Aufschlag.
Diese durchgehende Ab-Auf-Bewegung nennt man Wechselschlag. Sie ist die absolute Grundlage für fast alle flüssigen Schlagmuster! Deine Hand sollte dabei locker im Takt auf und ab pendeln.
Das Universal-Schlagmuster für Pop & Rock
Mit dem Wechselschlag können wir jetzt eines der berühmtesten Schlagmuster bauen. Es passt auf unzählige Songs! Es sieht folgendermaßen aus:
Wichtig: Achte darauf, die Vorgaben für Ab- und Aufschlag genau einzuhalten, wie hier gezeigt. Deine Hand sollte sich dabei gleichmäßig auf und ab bewegen. Manchmal schlägst du dabei "ins Leere" (Luftschlag), um im Takt zu bleiben.
Mit folgenden zwei Schlagmustern kannst du fast alle gängigen Rock - und Popsongs begleiten. Man könnte auch beide Muster kombinieren und ein zweitaktiges Schlagmuster daraus machen, probiere es frei aus!
Weitere Taktarten für Schlagmuster
Während der 4/4-Takt die Welt von Rock und Pop dominiert, gibt es natürlich noch andere Taktarten, die Songs einen ganz anderen Charakter verleihen.
Taktart
Schlagmuster mit Viertelnoten
Schlagmuster mit Achtelnoten
3/4 Takt Bekannt als der "Walzer-Takt". Hier zählst du nur bis 3 ("1, 2, 3").
2/4 Takt Ein kurzer, oft marschähnlicher Takt. Du zählst nur bis 2 ("1, 2").
6/8-Takt Dieser Takt wird oft für Balladen oder Folk-Songs genutzt. Er hat ein triolisches, wiegendes Gefühl. Gezählt wird in zwei Dreiergruppen ("1 2 3 4 5 6").
Die wichtigsten Techniken für Rock-Gitarre
Du willst, dass es richtig kracht? Rock-Gitarre hat ihre eigenen Regeln und Techniken, die für den nötigen Druck sorgen. Hier sind die wichtigsten Bausteine.
Die Grundlage des Rocks: Powerchords Viele Rock- und Metal-Songs verwenden keine vollen Dur- oder Moll-Akkorde, sondern Powerchords. Das sind vereinfachte Akkorde, die nur aus dem Grundton und der Quinte bestehen. Sie klingen neutral, kraftvoll und matschen auch bei starker Verzerrung nicht. Ein typischer Powerchord (z.B. G5) wird oft nur auf den drei tiefsten Saiten gespielt.
Der klassische Achtelnoten-Drive Ein treibender, gerader Achtelnoten-Rhythmus ist das Fundament vieler Rock-Hymnen. Oft werden hierbei nur Abschläge verwendet, um einen besonders stampfenden und aggressiven Sound zu erzeugen.
Für mehr Druck: Palm Muting Palm Muting ist die vielleicht wichtigste Rhythmustechnik im Rock. Dabei legst du den Handballen deiner Schlaghand ganz leicht auf die Saiten, direkt am Steg der Gitarre. Wenn du die abgedämpften Saiten nun anschlägst, entsteht ein perkussiver, kurzer und definierter "Tschack"-Sound. Er sorgt für den nötigen Druck in den Strophen und lässt offene, laut angeschlagene Akkorde im Refrain umso gewaltiger klingen.
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Ein Haltebogen verbindet zwei aufeinanderfolgende Noten gleicher Tonhöhe, so dass diese wie ein einziger Ton klingen. Der an den ersten Ton mit einem Haltebogen angehängte zweite Ton wird nicht neu angeschlagen, sondern verlängert die Dauer des ersten Tons. Auf diese Weise lassen sich beliebige Notenlängen erzielen oder Noten über einen Taktstrich hinweg verlängern. Ein Haltebogen kann auch innerhalb eines Taktes gesetzt werden, wenn sich dadurch die Übersichtlichkeit erhöhen lässt.
Einfaches Beispiel:
Der E-Moll Akkord wird auf den Zählzeiten 1 - 2 und 4 angeschlagen, der Anschlag auf der Zählzeit 3 fällt weg. Der Anschlag auf Zählzeit 2 klingt insgesamt so lang wie zwei Viertelnoten.
Verbunden mit einem Achtelnoten-Rhythmus können durch die Haltebögen interessante Rhythmen entstehen. Das nächste Beispiel ist ein gerne genommener Klassiker für viele Akustik-Songs:
Der Anschlag auf Zählzeit 3 fällt also weg, die gespielte Note auf der Zählzeit “2 und” klingt dann so lange wie eine Viertelnote. Wie du siehst, ist der Abschlag auf Zählzeit 3 nun in Klammern.
Wichtig: An dieser Stelle solltest du trotzdem nach unten schlagen, ohne die Saiten zu berühren (“Luftschlag”). Die Anschlagshand sollte sich immer gleichmäßig auf und ab bewegen, um einen flüssigen Rhythmus zu erzeugen. Versuche also immer eine durchgehende Bewegung auszuführen, auch wenn die Saiten nicht angeschlagen werden.
2. Schlagmuster mit Betonungen (Akzente)
Wenn man einzelne Anschläge dynamisch hervorhebt, spricht man von einer Betonung. In der Musik benutzt man auch den Begriff Akzent. Durch diese Betonungen wird sich der Rhythmus des Schlagmusters automatisch lebendiger anhören. Die betroffene Note bzw. der Akkord wird also lauter gespielt, schlage hierfür einfach etwas fester an. Das Zeichen dafür ist das ">" über der Note. Betonungen auf einem Aufschlag zu spielen wird dir anfangs evtl schwer fallen, mit etwas Übung ist das aber auf jeden Fall zu meistern.
Auch hier gibt es unzählige Variationen, folgendes Beispiel kommt in etlichen Rock - und Popsongs zur Anwendung. Betont werden die Anschläge der Zählzeiten 1 - "2 und"- 4.
3. Dead-Notes auf der Gitarre spielen
Das gibt es wohl nur auf der Gitarre: Dead-Notes - Töne, die eigentlich keine sind. Hier geht es um einen perkussiven Effekt, den du in dein Schlagmuster mit einbauen kannst. Dieses Klack - oder auch Ratsch-Geräusch entsteht, wenn du zum Beispiel deine Hand komplett über alle Saiten legst, ohne die Saiten dabei richtig herunter zu drücken, du dämpfst sie also nur leicht ab. Wenn du nun anschlägst entsteht ein perkussives Geräusch, es sollte dabei auch kein Ton hörbar sein. Dead-Notes werden optisch so dargestellt: Der Notenkopf wird zu einem Kreuz.
Hier eine erste einfache Übung dazu:
Greife einen Akkord, hier als Beispiel ein E-Moll Akkord und schlage ihn einmal an. Beim zweiten und vierten Anschlag, also der Dead-Note, dämpfst du die Saiten mit dem Handballen deiner Anschlagshand ab, und das direkt in der Abwärtsbewegung des Anschlags!
Das Schwierige dabei ist, dass alles in einer Bewegung passieren muss und dass keine Saite beim Anschlag erklingt. Es darf nur das perkussive Geräusch zu hören sein. Bitte dabei nicht die Position der Greifhand ändern, sondern nur den Akkord greifen. Man könnte auch mit der Greifhand dämpfen, das wird aber bei komplizierten und schnellen Rhythmen später sehr schwierig und umständlich. Das ganze erfordert etwas Übung und Geduld bis du den richtigen Bewegungsablauf hinbekommst.
Mit durchgehenden Achtelnoten gespielt und Dead-Notes auf Zählzeiten 2 und 4 bekommst du einen Standard Pop-Schlagmuster. Durch die Dead-Notes baust du nun ein perkussives Element in dein Schlagmuster ein. Gerade auf einer Akustikgitarre gespielt, klingt das ziemlich cool!
Weiteres Schlagmuster mit Dead-Notes und einem Haltebogen:
Auf der Zählzeit 3 gibt es wieder einen “Luftschlag”, achte darauf, die Bewegung der Anschlagshand trotzdem weiter laufen zu lassen. Schon ein etwas schwierigeres Anschlagmuster, das aber extrem gut klingt!
4. Schlagmuster mit einzelnen Basstönen
Eine weitere Möglichkeit, deine Begleitung interessanter zu gestalten, ist das Spielen mit einzelnen Tönen eines Akkords. Anstatt den Akkord komplett anzuschlagen, kannst du als Beispiel nur den tiefsten Ton des Akkordes anschlagen, also den Basston.
Hier ein Beispiel mit einem E-Moll Akkord, diesmal in Noten und Tabulatur dargestellt:
Auf den Zählzeiten 1 und 3 schlägst du also nur den Basston einzeln an, auf Zählzeit 2 und 4 wie gewohnt den kompletten Akkord. Eine recht simple Methode, um dein Begleitmuster nicht mehr so eintönig klingen zu lassen.
Tipp: Schaue dir auch unseren Artikel über Gitarren-Tabulatur lesen an, wenn du dir damit noch unsicher bist.
Kombiniert mit Achtelnoten gibt es wieder viele Gestaltungsmöglichkeiten, hier mal zwei Beispiele:
Bei manchen Akkorden befindet sich der Basston allerdings nicht auf der tiefen E-Saite. Dann wird es natürlich etwas schwieriger, die einzelnen Töne genau zu treffen. Hier mal ein Beispiel mit folgender Akkordfolge: G-Dur - D-Dur - Cadd9. Achte darauf, beim D-Dur und Cadd9 Akkord möglichst genau die einzelne Saite zu treffen.
5. Schlagmuster mit 16tel-Noten
Für schnellere Rhythmen kannst du 16tel-Noten verwenden, erkennbar an den doppelten Balken. Diese werden doppelt so schnell gespielt wie Achtelnoten, optisch teilt man sie meistens in Vierergruppen auf.
In einem 4/4-Takt würde das so aussehen:
Gezählt wird hier folgendermaßen: 1 e + te - 2 e + te - 3 e + te - 4 e + te.
Gemessen an der Länge einer Viertelnote musst du also in der gleichen Zeit bei 16tel-Noten vier mal anschlagen.
Um dafür ein Gefühl zu bekommen probiere folgende Übung aus: Versuche dabei deine Anschläge mitzuzählen, du kannst auch mit dem Fuss mitmachen, der dann immer auf den Zählzeiten 1 - 2 - 3 - 4 getreten werden muss. Empfehlung: Übe mit einem Metronom, am besten mit einem langsamen Tempo von 50 bpm.
Die nächste Übung ist ein Wechsel zwischen Achtelnoten und 16tel-Noten. Führe die Übung wie bei den Viertelnoten vorher aus. Wichtig: Die Achtelnoten werden jetzt nur mit Abschlägen gespielt, der Wechselschlag kommt dann bei den 16tel-Noten zum Einsatz.
Kombiniert man nun Achtelnoten und 16tel-Noten in einem Takt, bekommt man sehr interessante Rhythmen, die in unzähligen Songs ihre Anwendung finden. Auch hier ist die Variationsmöglichkeit wieder hoch, du findest Beispiele dazu in der Schlagmuster-Übersicht weiter oben.
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