Du interessierst dich für's Schlagzeug spielen, aber weißt nicht wo du anfangen sollst? In diesem Artikel erklären wir dir alles, was du zum Start wissen musst.
Schlagzeuglehrer
Hand aufs Herz: Als Drummer hören wir oft den Spruch „Ich hau einfach drauf, ich brauch kein Papier“. Und ja, viele legendäre Drummer haben nach Gehör gespielt. Aber wenn du in einer Band präzise kommunizieren, komplexe Fills a la John Bonham nicht vergessen oder eigene Songs schreiben willst, ist das Noten lesen Schlagzeug deine Geheimwaffe.
Du kennst bereits die Grundlagen des Notensystems aus unserem allgemeinen Guide? Super. Dann wirst du gleich merken: Bei den Drums ist alles ein bisschen anders – und ehrlich gesagt, oft sogar logischer als bei Melodieinstrumenten.
Inhaltsverzeichnis
Grundsätzlich: Schlagzeugnoten zeigen keine Tonhöhen (Melodien), sondern welches Teil des Sets (Snare, Bass Drum, Hi-Hat) du zu welchem Zeitpunkt spielst.
Wichtig: Es gibt keine zu 100 % genormte Schreibweise. Achte daher am Anfang eines Stücks immer auf die sogenannte Legende (Drum Key).
Tipp: Nutze den Übungsmodus in deiner Lern-App. Viele Nutzer schwören darauf, um vertrackte Rhythmen im Loop langsam zu zerlegen und zu verstehen.
Das ist wohl die meistdiskutierte Frage in der Drummerszene. Die ehrliche Antwort lautet: Nein, man muss es nicht zwingend, aber es ist ein gewaltiger Vorteil. Es gibt durchaus viele Autodidakten, die rein nach Gehör und Gefühl spielen und damit – besonders im Rock-Bereich oder in Hobby-Bands – sehr weit kommen. Wer jedoch Noten lesen kann, zündet den Turbo für seine Entwicklung.
Darum lohnt sich der Aufwand dennoch:
Zeitersparnis & Repertoire: Ohne Noten musst du dir jeden Song mühsam heraushören und auswendig lernen. Mit Notenkenntnissen kannst du dir Stücke viel schneller erarbeiten („vom Blatt spielen“) und dir so in kurzer Zeit eine riesige Songliste draufschaffen.
Die gemeinsame Sprache: In einer Band hilft es enorm, präzise kommunizieren zu können. Statt dem Keyboarder einen Rhythmus vorzusingen („Bum-Tschack“), schaffen Noten eine klare Basis, die jeder Musiker versteht.
Das "Ideen-Buch": Hast du jemals einen genialen Fill im Proberaum gespielt und ihn am nächsten Tag vergessen? Wer Noten schreiben kann, hält seine kreativen Ideen für immer fest.
Du bist auf der Suche nach einer flexiblen und dennoch effektiven Möglichkeit, um Schlagzeug zu lernen?
Dann bist du bei music2me genau richtig. Mit unserem Onlinekurs kannst du Schlagzeug in deinem eigenen Tempo lernen – egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener.
Wenn du dich schon einmal mit den Grundlagen anderer Instrumente beschäftigt hast, weißt du: Je höher die Note im System, desto höher der Ton. Beim Schlagzeug gilt ein anderes Prinzip: „Höhe = Instrument“. Anstatt C, D oder E zeigen dir die Linien und Zwischenräume an, ob du auf eine Trommel oder ein Becken schlägst. Wenn du unseren Artikel zum Schlagzeug lernen gelesen hast, weißt du bereits, wie wichtig Struktur ist. Die Notation orientiert sich dabei oft am physischen Aufbau deines Sets:
Oben | Alles, was hoch hängt oder hell klingt (Hänge-Toms, Becken, Hi-Hat). |
Mitte | Die Snare Drum (das Herzstück deines Grooves). |
Unten | Alles, was du mit den Füßen spielst oder was tief klingt (Bass Drum, Stand-Tom). |
Schau mal ganz an den Anfang der Zeile. Statt eines Violin- oder Bassschlüssels siehst du bei Drum-Noten oft zwei dicke, senkrechte Balken.
Das ist der neutrale Notenschlüssel (Drum Key). Er signalisiert: „Achtung, hier gibt es keine festen Tonhöhen, sondern Rhythmusinstrumente“.
Die gute Nachricht: Die Notenwerte (Ganze, Halbe, Viertel, Achtel), die in der allgemeinen Musiktheorie gelten, funktionieren für das Schlagzeug exakt genauso. Der Unterschied liegt in der Anwendung: Als Schlagzeuger bist du der Motor der Band. Du musst das Raster (Grid) halten.
Die Viertelnoten sind oft dein Puls (z. B. gespielt auf der Hi-Hat oder dem Ride). Man zählt: "1, 2, 3, 4".
Die Achtelnoten füllen diesen Puls mit Leben. Man zählt: "1 und 2 und 3 und 4 und".
Während ein Pianist den Ton hält, bis die Taste losgelassen wird, ist ein Schlag auf die Snare kurz und perkussiv. Die Notenlänge zeigt dir beim Schlagzeug also primär an, wann der nächste Schlag kommt.
Da jedes Schlagzeug anders aufgebaut ist (mehr Toms, diverse Becken), gibt es kleine Unterschiede in der Schreibweise. Die gängigsten Symbole, die du bei Schlagzeugnoten kennen musst, sind jedoch fast immer gleich. Das ist die wichtigste Eselsbrücke für Anfänger:
Runde Notenköpfe (●): Alles, worauf ein Fell gespannt ist (Snare, Toms, Bass Drum).
X-Köpfe (✖): Alles, was aus Metall ist (Hi-Hat, Crash, Ride-Becken).
Hier ist der Standard-Aufbau, wie du ihn auch im music2me-Kurs findest:
Bass Drum (Kick): Ein normaler Notenkopf ganz unten (meist im untersten Zwischenraum oder auf der untersten Linie).
Snare Drum: Ein normaler Notenkopf genau in der Mitte (oft im dritten Zwischenraum von unten).
Hi-Hat: Hier ändert sich der Kopf! Becken werden meist mit einem „x“ statt einem runden Punkt dargestellt. Die Hi-Hat sitzt meist ganz oben auf der fünften Linie.
Crash/Ride Becken: Ebenfalls ein „x“, oft noch höher als die Hi-Hat oder auf einer Hilfslinie notiert.
Profi-Tipp: Wenn du ein Notenblatt vor dir hast, suche zuerst nach der Legende am Anfang. Sie ist dein Wörterbuch für das jeweilige Stück.
Ein Buch kann dir nicht vorspielen, wie ein komplexer 16tel-Groove klingen muss. Hier kommt unsere moderne Lernplattform music2me ins Spiel, deren Features dich wirklich weiterbringt:
Übungsmodus (Loop-Funktion): Du hängst an einem schwierigen Fill-In? In unserer App kannst du die Stelle markieren, das Tempo drosseln und sie im Kreis laufen lassen. Das ist der effektivste Weg, um das nötige Muskelgedächtnis für komplexe Bewegungsabläufe aufzubauen.
Notenblätter zum Download: Auch wenn digitales Lernen super ist – im Proberaum oder direkt am Set ist ein ausgedrucktes Blatt oft praktischer. Bei music2me bekommst du genau diese „Spickzettel“ als PDF, damit du auch offline flexibel üben kannst.
Strukturierter Aufbau: Anstatt wahllos YouTube-Videos zu schauen und Lücken im Wissen zu riskieren, führt dich ein roter Faden systematisch von den ersten Takten bis zu Profi-Techniken. So baust du dein Rhythmus-Verständnis Schritt für Schritt logisch auf.
Noten lesen fürs Schlagzeug ist keine trockene Theorie, sondern dein Ticket zu besserer Kommunikation und kreativer Freiheit. Du kannst deine Ideen festhalten, Songs schneller lernen und verstehst endlich, was der Bassist von dir will. Fang mit den Basics an: Bass Drum, Snare und Hi-Hat. Der Rest kommt mit dem Groove!
Das dient der besseren Übersicht. So erkennst du auf einen Blick: „Aha, das ist Metall (Becken)“ und verwechselst es nicht mit einer Trommel (Fell), die meist runde Köpfe hat.
Es ist anders. Du musst keine Harmonien oder Melodien lesen. Dafür ist die rhythmische Komplexität und die Koordination von vier Gliedmaßen oft anspruchsvoller. Das Lesen an sich gilt aber als leichter zu erlernen.
Es hilft enorm. Spätestens wenn du eigene Songs schreiben oder Cover-Songs exakt nachspielen willst, sparst du mit Noten Stunden an Zeit, weil du nicht alles raushören musst.
Zerlege den Rhythmus. Übe erst nur die Hände, dann nimm die Füße dazu. Nutze unbedingt ein Metronom oder den Übungsmodus deiner App, um das Tempo anfangs extrem langsam einzustellen und dann schrittweise zu steigern.
Es gibt leider keine zu 100 % einheitliche Regelung für die Schlagzeug-Notation, da Drumsets sehr individuell zusammengestellt sein können. Es ist daher wichtig, immer zuerst auf die Legende (den „Drum Key“) am Anfang eines Stückes zu schauen, um zu wissen, welches Symbol welchem Instrument zugeordnet ist.
Du interessierst dich für's Schlagzeug spielen, aber weißt nicht wo du anfangen sollst? In diesem Artikel erklären wir dir alles, was du zum Start wissen musst.
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music2me wurde mit dem deutschen Bildungs-Award 2025/2026, der von ntv zusammen mit dem DISQ (Deutsches Institut für Service-Qualität) verliehen wird, nun das vierte mal in Folge ausgezeichnet.